ECUADOR... IHR ZIEL IN DER NATUR. LAND DER VIELFALT.

EcuadorGeographisch gesehen ist Ecuador ein kleines Land. Es ist jedoch gekennzeichnet durch eine einzigartige Topographie, eine Vielzahl klimatischen Zonen und eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt. In nur wenigen Stunden kann der Reisende vom tropischen Regenwald über die Ausláufer und Berge der Anden bis zur Küste des Pazifischen Ozeans reisen; mitten durch die unberühte Natur - und dies alies, ohne die Landesgrenzen zu verlassen.

Bei der Fahrt durch die wundervolle Lanschaft Ecuadors kann man breite Flüsse sowie kleine Bache beobachten, es sich am Rande romantischer Seen gemütlich machen, geheimnisvolle Hóhlen besichtigen und einzigartige Pflanzen- und Tiergattungen bewundern, die sich ohne den Eingriff des Menschen auf einsamen Inseln des Pazifischen Ozeans entwickelt haben.

Die landschaftliche Vielfalt Ecuadors vom Hochland bis ins Flachland spiegelt sich auch in seinen Menschen wieder, dessen Lebensart und Traditionen direkt mit ihrer unmittelbaren geographischen Umgebung zusammenhángen.

Es ist unser feste Entschluss, weiterhin auf diese Umwelt Rücksicht zu nehmen und sie zu schützen, und wir laden Sie ein, uns zu besuchen Sie werden ein aussergewohnliches Land zu entdecken.

"Eine Reise durch Ecuador kann mit einer Reise vom Áquator fast bis zu dem Suedpol verglichen werden"
Fríedrich Freiherr. von Humboldt

ECUADOR land der vieltfalt
Ecuador hat wahrscheinlich die grosste Vielfalt an verschiedenen Pflanzen-und Tierarten der Welt. Sein biologischer Reichtum spiegelt sich ¡n einer ganzen Reihe von Organismen: 10% der Gefasspflanzenarten der Welt befinden sich ¡n einem Gebiet, das kaum 2% der Gesamtfláche der Erde ausmacht. Die verschiedenen Ókosysteme haben sich im Laufe ihrer Enstehungsgeschichte ¡n vielfáltiger Weise gegenseitig beeinflusst.

Stellen Sie sich all diese Gebiete in ein und demselben Land vor: Die Galapagosinseln, die Pazifik-Küste, die Anden und das Amazonasgebiet Hier lassen sich einzigartige Landschaften wie die Gipfel der Anden, Trocken- und Regenwálder, das Brachland und die vulkanische Schneeberge, Gletscher, tektonische Seen und Mangrovenwálder beobachten.. Ausserdem erwartet Sie die Meeresküste des Pazifischen Ozeans, welche in den kalten und warmen Strómungen eine Unmenge von symbiotischen Gattungen aufweist.

DIE FLORA: Obwohl Ecuador kaum so gross ist wie der Staat Colorado in den Vereinigten Staaten, weist es 25.000 verschiedene Arten von Gefásspflanzen auf, mehr ais alie in Nordamerika vorhandenen Gattungen dieser Art (17.000). Nehmen wir zum Beispiel die Orchideen: Dodson hat 2.725 Arten Orchideen ¡n diesem Land identifiziert. Das stellt ungefáhr 11% aller Orchideengattungen auf der Welt dar und 30% der für Lateinamerika katalogisierten Arten. Im Andengebiet gibt es 1.050 Arten, wáhrend im Amazonas - und dem Küstengebiet 850 gefunden wurden.

DIE FAUNA: Für Ecuador wurden ungefáhr 3.800 verschiedene Wirbeltiergattungen katalogisiert, 1.550 Arten von Sáugetieren, 350 Arten von Reptilien, 375 Arten von Amphibien, sowie 800 bzw. 450 Arten von Salz-und Süsswasserfischen.

Der Piache nach besitzt Ecuador mehr Vogelarten ais irgendein anderes Land in Lateinamerika. Hier befinden sich 18% der in der ganzen Welt vorhandenen Vogelarten. Obwohl die Piache Brasiliens 30 mal so gross ist wie die Ecuadors, hat das Land die gleiche Anzahl an Vogelarten.

Es erübrigt sich, zu sagen, dass Ecuador ein Paradies ist, wo man Vbgel und andere Tiere und Pflanzen jeder Art beobachten und erforschen kann. Fast 15% der endemischen Gattungen der Welt befinden sich im Hochland, dem Flachland und dem Amazonasgebiet Ecuadors. Somit findet man ¡n Ecuador die dichteste Besiedlung von Vogeln auf der Welt.

Auch wenn Ecuador oft ais kleines Land bezeichnet wird, muss betont werden, dass in ¡hm mehr ais eine Million Insekten jeder Art existieren. Darunter fallen 4.500 Arten unvergleichbar schóner Schmetterlingen, von denen es sich bei 2.500 um Nachtfalter handelt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Reichtum an vielfáltiger Fauna in Ecuador grósser ist ais in irgendeinem anderen Ókosystem dieser Welt.

Ministerium für Tourismus von Ecuador

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GALAPAGOS

GalápagosDer Besuch der Galapagosinseln lásst einem die Natur in ihrem urwüchsigem Zustand entdecken. Diese Erlebnis hat den jungen englischen Naturforscher Charles Darwin, der die Inseln im Jahre 1835 besuchte, dazu bewegte, sein berühmtes Buch "Die Entstehung der Arten" zu schreiben; ein Meilensteín der Biologie, der die gesamte Welt verándert hat.

Dieses Archipel, welches 1.000 Kilometer vom Festland Ecuadors enfernt ist, besteht aus 13 grossen, 6 kleineren und mehr ais 40 kleinen Inseln. Das ganze Archipel hat eine Piache von insgesamt 8.010 Km2. Ein grosser Teil liegt südlich des Áquators, wo mehrere Meeresstrómungen aufeinandertreffen.. Man kann sagen, dass die Umgebung der Galapagosinseln aller Vorraussetzungen für die Entstehung eines zoologischen, botanischen und geologischen Wunders erfüllt.

Die Inseln tauchten vor fünf Millionen Jahren ais Ergebnis von Vulkanausbrüchen unter der Meeresoberfláche aus dem Pazifischen Ozean auf. Dem Reisenden wird bei Besuch der Inseln durch die verschiedenen Lavaformationen und vulkanischen Felsen der Eindruck entstehen, sien " in einer anderen Welt zu befinden".

Der Verlauf der Evolution, das Klima, die Meeresstrómungen und eine verháltnismássig kleine Zahl an gefáhrlichen Feinden - den Menschen eingeschlossen - haben aus dem Archipel eines der seltensten und wichtigsten Naturdenkmáler unseres Planeten gemacht. Über eine Vielzahl verschlungener "Pfade" haben Tiere und Pflanzen ihren Weg vom Kontinent bis zu den ursprünglichen Lavabetten, die vor tausenden Jahren die Galapagosinseln bildeten, gefunden und sie langsam kolonisiert.

Die die Reise überlebenden Organismen emtwickelten sich weiter, bis die einzigartige Gattungen entstanden, die man sonst nirgends auf der Erde finden kann. Sámtiiche Reptilien auf Galápagos, die Halfte der Vogelarten, 32% der Pflanzen und 25% der Fische sowie ein grosser Teil von wirbellosen Tieren sind einzigartig auf der ganzen Welt.

Die Land- und Meeresumgebung der Inseln bietet eine Mannigfaltigkeit von einzigartigen Landschaften, die viele Generationen von Besuchern und Wissenschaftlern entzückt hat. Riesenschildkroten, See- und Landleguanen sowie Lava-Eidechsen stellen die spektakulárste bekannte Reptilienfamilie dar.

Vógel sind vertreten durch mehr ais 13 verschiedene Arten von Buchfinken, Kormoranen, kleinen Pinguinen, Falken, Sperlingen, Albatros, Flamingos und Tólpel, um nur einige zu nennen. Unter den Sáugetieren befinden sich schóne verspielten Seehunde und reizende Delphine.

Dies sind nur einige Gründe warum die UNESCO die Galapagosinseln zum Weltnaturerbe der enschheit erklárt hat.

Ministerium für Tourismus von Ecuador

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KUSTE des Pazifiks

CostaDie Küste ¡st ein westlich der Anden gelegenes Gebiet. Sie wird von Norden bis Suden von einer niedrigeren Bergkette durchquert und ¡st voller alluvialer Ebenen.

Das Küstengebiet wird von drei Hauptókosystemen gebildet: den nórdlichen tropischen Regenwaldern, den mittleren und südwestlichen Savannen und dem Trockenwald des westlichen und nórdlichen Landstriches der Halbinsel.

Entlang der Seeküste befinden sich zwei weitere Ókosysteme, welche durch ihre spezielle Tier- und Pflanzengemeinschaften gekennzeichnet sind: die Mangrovenpflanzungen, und die langen Strande mit ihren wegen ihrer eigentümlichen Gestaltung bekannten Felswánden.

Die Durchschnittstemperatur des Küstengebietes betrágt 22C°. Der Winter dauert von Dezember bis Mai und der Sommer von Juni bis Dezember. Durch die unter dem Ñamen "El Niño" bekannte warme Strómung kommt es ¡n den Monaten Januar und Mai zu starken Niederschlágen.

Viele Walder des westlichen Gebietes sind im wesentlichen durch die Landbebauung zerstórt worden, es kónnen jedoch Landstriche gefunden werden, wo noch Primaerpflanzenwuchs existiert : wie z. B. ein Trockenwald von 368 km2, ein Regelwald von 12.000 km2 und ein Flusswald von 4.000 km2, um nur einige zu nennen.
In dem Küstengebiet wachsen grosse Mengen an wichtigen Exportgütern wie Bananen. In diesem Gebiet werden Kaffee, Kakao, Reis, Soja, Zuckerrohr, Baumwolle, Früchte und andere Produkte der Tropen erzeugt, die dazu bestimmt sind, den hiesigen und den internationalen Markt zu befriedigen.

Die Mangrovenpflanzungen und die Meeresumgebung bieten den Fischen und den Krustentieren eine idéale Heimat, und einige tausende von kleineren Fischern geniessen die Fülle an Nahrung in diesen Gebieten. Hunderte von Personen arbeiten in den Krabbenzuchtbetrieben, wo die Bassins eine Gesamtfláche von ca. 126.000 Hektar besetzen. Die Krabbe ist eines der wichtigsten Erzeugnisse Ecuadors, jedoch hat die freie Ausbeutung der Umgebung vonseiten der Industrie die massive Zerstorung von grossen Flachen an Mangrovenpflanzungen verursacht.

Guayaquil, Puerto Bolívar, Manta und Esmeraldas sind Importháfenháfen, die sich entlang 4.817 km Meeresküste und Strand erstrecken. Fast die gesamten Küste wird für die Fischerei genutzt, und es besteht die Móglichkeit, verschiedenste Wasserspotarten auszuüben.

In diesem Gebiet befinden sich fünf Provinzen: Esmeraldas, Manabí, Guayas, Los Ríos und El Oro. Jede hat ihre eigenen, besonderen Stellen und verschiedensten Pflanzenwuchs, der von den Regen- und bewólkten Wáldern und bis zu halbóden Flachen reicht.

Die wichtigsten touristischen Attraktionen von Esmeraldas sind die Fischerdórfer, die Mangrovenpflanzungen und viele archaologisch interesante Orte. In der Náhe des Strandes ist das Wasser reich an Krabben, Austern, Langusten, Krebsen, Miesmuscheln und anderen Krustentieren.

Das bio-antropologische Naturschutzgebiet der Gemeinchaft Awa und das Naturschutzgebiet Cotacachi-Cayapas, welches typisch für den Regenwald ist, befindet sich im nórdlichen Teil der Provinz Esmeraldas. Die besonderen Bedingungen wie die hohe Feuchtigkeit haben ein einzigartiges Ókosystem entstehen lassen. In diesem Gebietsstreifen, der sich von Ecuador bis zu einem Teil von Kolumbien hinzieht, wohnt der Indianerstamm Chachis, auch Cayapas genannt, sowie eine grosse Anzahl von Schwarzen und Awa-Indianern.

Die Vielfalt der sich in der Provinz Manabí befindenden Sehenswürdigkeiten in der Natur machen aus dieser Provinz ein besonders anziehendes Gebiet. Hier kann der Reisende malerische Landschaften entdecken -kleine Fischerdórfer, Mangrovenpflanzungen, wunderschóne Strande, Naturschutzgebiete, Inseln und archaologische Stellen laden zum Besuch ein.

Der Naturschutzpark Machalilla hat eine Flaeche von 55.040 Hektar, einschliesslich die Inseln Salango und La Plata, und er stellt den Kern der Región dar. Der Park umfasst drei Klimazonen: Feuchten, trockenen,und ausserst trockenen Wald, welche alie eine reichhaltige Tier-und Pflanzenwelt aufweisen.

Die Provinz Guayas hat eines der wichtigsten Ókosysteme des Landes. Hier befindet sich der Golf von Guayaquil, in den 1.526 m Süsswasser pro Sekunde hineinfliessen.

Die Provinz hat sechs geschützte Gebiete, welche in verschiedenen Kategorien eingeteilt sind. Das wichtigste Naturschutzgebiet ist das von Churute mit seinen okologischen Mangrovenpflanzungen, welches nicht weit von Guayaquil entfernt ist. Dort konnen eine grosse Anzahl von verschiedenartigen Mangrovepflanzungen, Wasservógeln und anderen Tieren beobachtet und erforscht werden.

Die Küstenlandschaft von El Oro ist trocken, was auf den Einfluss des Humboldtstroms zurückzuführen ¡st. Sie beherbergt einen wichtigen xerophytischen Pflanzenwuchs. Die Pflanzen haben sich dort der trockenen Umgebung angepasst, wobei sie ihr Laubwerk in Domen verwandelt haben und sich ein System von sehr tiefen Wurzeln entwickelt hat. Im Jahre 1985 wurde eine sogar neue Vogelgattung entdeckt: der Papagei von El Oro (Pyrrhura orcesi). Die halbóden Gebiete der Provinz El Oro beinhalten den versteinerten Wald von Puyango, perfekt geeignet zum Studium der Palaentologie.

Die Wálder in den Orten von Pasaje bis Zaruma-Piñas sind reich an Vogein und Orchideen. Entlang der Strasse Pasaje - Cuenca - Girón sind vorzügliche Beobachtungsstatten vorhanden.

Ministerium für Tourismus von Ecuador

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HOCHLAND

SierraNORDLICHES hochland
Diejenigen, die niemals in Ecuador gewesen sind, stellen es sich oft ais ein entlegenes Urwaldgebiet vor, dessen Stránde vom Pazifischen Ozean umspült werden. Es ¡st nicht zu glauben, wird gesagt, dass die Andenkette eine so grosse Piache des Landes einnimmt, und das in dieser Región mit ihren Vulkanen, die in den Himmel ragen, und der Hochebene mit seinen Táler das gesamte Jahr über ein mudes und angenehmes Klima herrscht.

Vor fünf Millionen Jahren - zu Beginn des Pliozán - bildete sich die Andenkette. Die Anden teilen Ecuador in zwei waldbewachsene Fláchen mit einem schmalen, von der "Allee der Vulkane" umringten Landstrich. Hier hat sich eine unbeschreibbar reiche Flora und Fauna gebildet, welche sich der niedrigeren Temperatur, den starken Winden, der starken Ultraviolettstrahlung, dem Regen, dem Hagel und der Hóhen anpasste.

Die Andenkette durchquert Ecuador von Norden bis Suden und ¡st ¡n verschiedene Becken geteilt.

Im Hochland wá'hrt die Regen- und Winterzeit von Oktober bis Mai, mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur, die zwischen 12C° und 18C° liegt. Die Schwankungen innerhalb ein und deselben Tages kónnen jedoch sehr gross sein, wobei es dann am Tage sehr heiss und in der Nacht sehr kalt ist. Trotzdem wird das Klima des Hochlandes oft ais "ewiger Frühling" bezeichnet werden.

Die   in   der  Gebirgskette  herrschenden   klimatischen   Bedingungen   sowie  die neuerliche   vulkanische   Tátigkeit    haben    zu    einer   eigentümlichen    und
interessanten Entwicklung der Pflanzengattungen geführt, die die wunderschóne Landschaft des  Brachlandes  charakterisiert.     Ein  Zehntel  von   Ecuador,  d.h.
27.000 km2 ist von Brachland bzw. trockener Vegetation bedeckt. Zwischen 3.500 und 4.500 Meter über dem Meeresspiegel    gelegen, ist das Brachland der idealer Ort für Kondore, Karakaras, Reiher, Lamas, Vicuas, Kolibris und Blumen verschiedenster Farben.

Das Brachland der Anden ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Grásern, (Horste bildend) und anderen Typen einzigartigen Pflanzenwuchses. Das Brachland im Norden Ecuadors - vor allem das Brachland "El Ángel" - ist wegen seiner riesigen "Frailejones" (Espeletia) bekannt. Das Land in den Ausláufern der Anden ist reich an Heidekraut, Moosflechten und mit Moos bedeckten Báumen, die gleichzeitig ais Heimat für Báren, Tapire und Pumas dienen.

SUDLICHES hochland
Azuay - Die dem Ñamen des Ortes entsprechende Bedeutungen - "Azua" (LikÓr) und "Ay" (vom Himmel) -scheinen die Harmonie der Landschaft Azuays, reich an Vogelgesang, kristallklarem Wasser und leckeren Früchten, wiederzuspiegeln. Hier ist es móglich, die vom Himmel her geschenkte Ruhe zu geniessen.
Was heute die Provinz Azuay ist, war vor der Eroberung der Inkas von den tapferen Cañaris besiedelt. Dies war ein friedlebendes Volk, welches jedoch sehr streit - und kampflustig war, wenn es angegriffen wurde. Deshalb hat der Inka Tupac Yupanqui eine strategische Partnerschaft mit ihnen vereinbart, was es ihm am

Ende ermóglichte, sein Herrschaftsgebiet zum Norden hin zu erweitern, Tupac Yupanqui machte Tumibamba zu seinem Herrschaftssitz. Dort wurde auch seinNachfolger Huayna Capac geboren, der spáter die Ausdehnung des Reiches vergróssern sollte. In dieser Zeit der sich zwischen den Eindringlingen vom Cuzco und der Cañari-Bevoelkerung bildenden Mestizen. Díe Mestitzen, die heute dort leben, sind aus den Eindringlingen aus Cuzco und der Cañari - Bevolkerung hervorgegangen.

Azuay befindet sich mitten in den Anden, über 2.500 Meter über dem Meeresspiegel, auf 2°53' m südlicher Breite. Vier Flüsse durchqueren die Región mit ihrem frischem Wasser : Der Jarqui, in dem sich die Trauerweiden spiegeln; der Yanuncay, dunkel und ruhig: der Tomebamba, in dessen Wasser die Frauen ihre Wásche waschen und der Machángara, in dessen Fluten Erlen und Ginster umspült.
Die grosse Ebene beginnt bei Sayausí am Fusse des Brachlandes und der Felsen der Anden. Das Tal wird durch die Berge Turi, Ñero y Galapo, Bastilla, Cruz und Rayoloma geschlossen, auf der anderen Seite befinden sich die kleinen Anhóhen Cullca und Yanacauri.
Hier blühten die Poesie, die Musik, die Malerei und die religiose Bildhauerei auf. Durch das Kunsthandwerk, wie der Stickerei, der Korbflechterei, dem Wollestricken, der Kunsttischlerei, der Schmiedekunst, dem Brennen von Keramik und der Juwelenherrstellung wurden Rohstoffe wie das Toquilla-Stroh, Metalle und verschiedene Fasern, Holz, Steine und Ton zu wahren Kunstwerken verarbeitet.

Die Tempel "El Carmen de la Asunción" und "Las Conceptas" stammen noch aus der Kolonlalzeit. Der Erste ist relch an Holzschnitzereien, die mit Goldplatten überzogen sind. Daneben steht dort noch das Kioster der "barfüssigen Nonnen Carmelitas", wo sich das schónste Wandgemalde Ecuadors befindet. Im Museum der Kirche "Las Conceptas" befindet sich eine grosse Sammlung von Gemálden und Schnitzwerken aus der Kolonialzeit. ein weiteres wichtiges Museum ist das der Modernen Kunst in Cuenca. In der Stadtmitte von Cuenca stehen zwei wunderschóne Kirchen: "Sagrario", die "Alte Kathedrale" und "La Inmaculada", die "Neue Kathedrale", deren Fassade eine der schónsten Südamerikas ist.

Ministerium für Tourismus von Ecuador

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AMAZONASGEBIET

AmazoniaDas Amazonasgebiet von Ecuador breitet sich über eine Piache von 120.000 km2 aus. Wie in allen tropischen Regenwáldern findet man ihr eine áusserst dichte und vielfáltige Vegetation. Die Andenkette bildet die westliche Grenze dieser Región, wáhrend Perú und Kolumbien die südliche bzw. die óstliche Grenze bilden.

Die Flüsse des Amazonasgebietes haben von der Andenkette eine grosse Anzahl von Materialien heruntergewaschen und somit alluviale Boden und Terrassen gebildet, die für die Landwirtschft benutzt werden.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur Negt zwischen 24C° und 25C°. Obwohl die Monate von Dezember bis Februar die trockensten sind, verteilen sich 300 bis 400 cm Regen relativ gleichmássig auf das Jahr.

Der grósste Anziehungspunkt der Hochwalder ist die einzigartige Vegetation und ¡m besonderen die gewaltigen Báume, von denen einige über 45 Meter hoch sind. Háufige Gattungen dieses Landstrichs ist der Zimt, der Seidenbaum, der Jakaranderbaum und verschiedene Huelsenpflanzen. Die alluvialen Ebenen sind an den Terrassen der wichtigsten Flüsse gelegen und weisen eine Vielzahl an Palmen auf.

Die Hauptroute für Reisende ist der Fluss Ñapo, einer der grossen Nebenflüsse des Amazonas. Das Flussgebiet des Ñapo ist 1.400 Kilometer lang und seine Breite schwankt zwischen einem und fünf Kilometern. Ais Ergebnis der Flussdynamik bewássert der Ñapo 130 Inseln, die mit jungen Wáldern bedeckt sind und Zufluchtsort und Nistplatz vieler Vogelarten ist.

Entlang des Flusses Ñapo haben die Eingeborenen und Ansiedler kleine Dórfer errichtet, in einigen Fallen suammen mit kleinen Hotels und Herbergen. Die meisten Stránde sind mit tropischen Wáldern bedeckt. Innerhalb tausenden von Jahren haben sich schóne, von den Flussbetten ausgehende Seen gebildet.

Im Laufe der Geschichte haben die Indianervólker es geschafft, ein eintragliches Dasein zu führen, ohne das Ókosystems Regenwald zu zerstoren. Die wichtigsten Stámme des ecuadorianischen Amazonasgebietes sind : die Siona-Secoya, die Cofanes, die Huaorani, die Quichuas im Osten, die Shuar und die Achuar.

Das Ókosystem des Amazonasgebietes - vor allem sein tropischer Regenwald - ist eines der reichsten und abwechslungsreichsten Habítate der Welt Sein wichtigstes Merkmal ist die Existenz von einer unendlich vielfáltigen Flora und Fauna und grossemReichtum an Mikro- und Makrohabitaten.

Im Urwald des Hohen Amazonas hat man 110 Arten von Báume per Acre identifiziert. Nur wenn wir diese Zahl mit den am dichtesten bewachsenen Wáldern von Mittelamerika (40 Arten per Acre) und denen von Europa und Nordamerika (selten mehr ais 20 Arten per Acre) vergleichen, kónnen wir die wirckliche Dimensión dieser Zahl begreifen.

Die Flüsse, Seen, Stróme und Sümpfe des Amazonasgebiets sind Lebensraum für 600 Fischarten und mehr ais 250 Arten von Amphibien und Reptilien. In den Seen der Flussgebiete des Ñapo und des Aguarico leben Kaimane, die mehr ais vier Meter lang sind.

In dem ecuadorianischen Amazonasgebiet findet man die typischen Saugetiere Südamerikas, darunter Gürteltiere, Honigbáren und Faultiere. Die Fledermáuse des Amazonasgebiets bilden eine kosmopolitische Gruppe, die aus mehr ais 60 Arten besteht. Andere Saugetiere des tropischen Regelwaldes sind Tapire, Affen und Ozelote oder Jaguare. Ein Spaziergang durch den Wald ermóglicht es, Affen, Báren und grosse Nagetiere sowie Manatis und Kaimane in den Seen zu beobachten.
Die grósste Gruppe von Wirbeltieren im Amazonasgebiets sind Vógel, von denend ungefáhr tausend Arten existieren und in den Wáldern, Lagunen und freien Fláchen gut zu beobachten sind.

Sámtliche Ókosysteme des Amazonasgebietes werden von vielfarbigen Voegeln bewohnt. Normalerweise kann man an Land sowie auf dem Wasser Papageie, Aras und Tangaras sehen. In dem ganzen Amazonasgebiet lebt eine Vielzahl von Reihern und Noven.

Das ausgedehnte System von Nationalpark Ecuadors, zusammen mit den wissenschaftlichen Forschungstationen und den Naturschutz-gebieten, beláuft sich auf ca. 3.035.250 Hektar. Um die einzigartigen und áusserst fruchtbaren Gebiete zu erhalten und zu schützen, hat Ecuador unter anderem das biospherische Reservat des Naturschutzparks Yasuní, das ókologische Naturschutzgebiet von Limoncocha und das faunistische Naturschutzgebiet von Cuyabeno geschaffen. Die Flussgebiete des Ñapo und des Aguarico bieten zahlreiche Gelegenheiten, in die verschiedenen Ókosysteme mit ihren alluviale Ebenen, Sümpfen und überchwemmten Gebieten einzutauchen, und die dort existierende Flora und Fauna zu bewundern und zu erforschen. Die Flüsse Yuturi, Yasuní, Tiputini, Tivanuco und Cononaco sind ganz und gar von Urwald umgeben.

Ministerium für Tourismus von Ecuador

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